Ein Mann in einem blauen Anzug, der auf eine leuchtende Glühbirne zeigt, die durch eine geschwungene Linie verbunden ist – als Symbol für innovative und zyklische Denkprozesse.

Immunsuppression weiterdenken dank innovativer Galenik

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Tacrolimus weitergedacht: höhere Bioverfügbarkeit über 24 Stunden dank optimierter Galenik. Feinste Partikel machen den Unterschied. Deshalb gilt: Immunsuppression weiterdenken.

Haben Sie schon einmal versucht, einen Backstein in Wasser aufzulösen? Dieses als „brick problem“ bezeichnete Phänomen zeigt sich bei Arzneistoffen mit einer geringen Wasserlöslichkeit. Auch Tacrolimus ist stark hydrophob und hat in oraler Darreichungsform eine geringe Bioverfügbarkeit.

Immunsuppression weiterdenken.

Denken Sie die Tacrolimus-Therapie weiter, um erwachsene Nieren- oder Lebertransplantatempfänger*innen bei der Vorbeugung einer Transplantatabstoßung zu unterstützen.Verschiedene galenische Ansätze setzen genau hier an und zielen darauf ab, die Eigenschaften schwer löslicher Wirkstoffe wie Tacrolimus zu optimieren. Eine dieser Weiterentwicklungen ist die MeltDose®-Technologie bei LCP-Tac.5 Lernen Sie hier die Galenik kennen.

Tacrolimus-Therapie weiterdenken.

Tacrolimus hat ein enges therapeutisches Fenster. Die Folgen: Je nachdem, ob das Fenster über- oder unterschritten wird, kann es zu Calcineurin-Inhibitor-bedingten Nebenwirkungen wie Nephrotoxizität und Tremor oder zu Abstoßungen des Transplantats kommen.3,9–11

 

Deshalb spielen Dosierung, Wirkstoffexposition und Metabolisierung von Tacrolimus eine entscheidende Rolle für den gesundheitlichen Zustand Ihrer Patient*innen. Informationen zur Tac-Dosierung und zur Wirkstoffexpression finden Sie hier hier.

Patientenedukation weiterdenken.

Auch für Ihre Patient*innen ist es wichtig zu verstehen, was Immunsuppression bedeutet. Ihre Aufklärungsarbeit im Gespräch mit den Patient*innen über die Medikation, deren Wirkungsweise sowie das Einnahmeschema ist für die Adhärenz und damit für einen bestmöglichen Therapieerfolg wichtig. Auf dem Informationsportal transplant-wissen.de finden Ihre Patient*innen zusätzliche, wertvolle Informationen zum Thema Immunsuppression und Alltagstipps zu ihrem Leben mit neuer Niere oder neuer Leber.12

Referenzen

  1. Tremblay S et al. Am J Transplant. 2017;17(2):432–442.
  2. Kamar N et al. Adv Ther. 2019;36(2):462–477.
  3. Sánchez Fructuoso A et al. Clin Transplant. 2020;34(1):e13767.
  4. Thölking G et al. J Clin Med. 2022;11(5):1290.
  5. Grinyó JM & Petruzzelli S. Expert Rev Clin Immunol 2014;10(12):1567–1579.
  6. Trofe-Clark J et al. Am J Kidney Dis. 2018;71(3):315–326.
  7. Thölking G et al. PLOS ONE. 2014;9(10):e111128.
  8. Thölking G et al. J Clin Med. 2019;8(10):1586.
  9. Schiff J. Clin J Am Soc Nephrol. 2007;2(2):374–384.
  10. Song T et al. Front Immunol. 2019;10:2912.
  11. Langone A et al. Clin Transplant. 2015;29(9):796–805.
  12. Transplant-Wissen. Immunsuppressive Therapie. https://www.transplant-wissen.de/wie-funktioniert-eine-immunsuppressive-therapie/ (zuletzt abgerufen am: 29.04.2026).

 

Bildquelle: iStock.com/Nuthawut Somsuk

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