Eine Auswahl an gesunden Lebensmitteln auf einem Holztisch, darunter Vollkornbrot, Lachs, Avocado, Obst, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte und Haferbrei.

Was sollte nach einer Transplantation auf den Teller – und was nicht?

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Auch bei organtransplantierten Patient*innen ist eine ausgewogene Ernährung mit wenigen Einschränkungen möglich. Um Sie und Ihre Patient*innen im Alltag zu unterstützen, fassen wir wichtige Informationen zusammen.

Bewusst und keimarm ernähren¹

Um einer Gewichtszunahme nach der Transplantation entgegenzuwirken, sollte die Ernährung zucker-, salz- und fett- bzw. cholesterinarm sein. Kohlenhydrate, Obst und Gemüse sollten häufiger als Fleisch und Eiweiß auf dem Speiseplan stehen. Zudem sollten Ihre Patient*innen aufgrund der Einnahme von Immunsuppressiva auf eine keimarme Ernährung achten. Passende Rezepte finden Sie übrigens unter www.transplant-wissen.de.

Wechselwirkungen mit Immunsuppressiva im Blick behalten¹

Patient*innen sollten auf Grapefruits  (einschließlich Saft), Johanniskraut und Schisandrabeeren verzichten – also auf Lebensmittel, die auch als pflanzliche Arzneimittel genutzt werden. Aber Achtung: Diese können auch in Teemischungen, Müslis und anderen Produkten, die Beeren enthalten, zu finden sein. Während Johanniskraut den Wirkstoffspiegel der Immunsuppressiva senken kann, können Grapefruits und Schisandrabeeren diesen erhöhen. Außerdem ist von einigen Genussmitteln wie z. B. Alkohol abzuraten, da dieser zusätzlich zu den Medikamenten die Leber belastet.

 

Hier finden Sie einen tabellarischen Überblick über empfohlene und nicht empfohlene Lebensmittel und Getränke. Ebenso wichtig wie eine gesunde Ernährung sind Sport und Bewegung nach einer Transplantation.

Referenzen

  1. Transplant-Wissen. https://www.transplant-wissen.de/ (zuletzt abgerufen: 09.10.2025).

 

Bildquelle: iStock.com/monticello

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